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Sprache der Kaninchen

Vokabeln lernen!

Kaninchen haben verschiedene Ausdrucksweisen, um mit Menschen und Artgenossen zu kommunizieren.
Ihre Körpersprache ist genau so von Bedeutung, wie die verschiedenen Laute, die ein Kaninchen machen kann.

1. Körpersprache

Mit den Pfoten trommeln:
Ein Kaninchen trommelt mit den Pfoten auf den Boden, wenn es Angst hat.

Männchen machen:
Erweckt etwas die Neugier des Kaninchens, stellt sich dieses auf. So kann es besser sehen. Die Ohren sind dabei aufgestellt.

Ducken:
Liegt das Kaninchen flach auf dem Boden mit weit aufgerissenen Augen und atmet schneller, hat es Angst. Seine Ohren sind dabei dicht an den Körper gelegt.

Vorstehender Oberkörper, sprungbereite Hinterpfoten:
In diesem Fall ist das Kaninchen bereit zum Angriff. Meist grunzt es dabei.

Anstupsen:
Stupst Ihr Kaninchen Sie an, möchte es gerne Zuwendung. Oft sieht man dies "Stupserei" auch unter Artgenossen.

Mit dem Kopf schieben:
Manchmal versucht das Kaninchen einen Gegenstand oder Ihre Hand wegzuschieben. Es möchte in ruhe gelassen werden oder ist genervt von dem Gegenstand. Es könnte dann auch mit den Zähnen nachhelfen.

Gegenseitig putzen:
Kaninchen putzen sich gegenseitig. Es zeigt eine starke Bindung und ist ein Zeichen der Sympathie. Auch Sie können von Ihrem Kaninchen geleckt werden.

Sich wälzen:
Ihr Kaninchen fühlt sich "pudelwohl".

Scharren und Kratzen:
Scharrt Ihr Kaninchen nach dem Streicheln mit den Vorderpfoten, möchte es noch mehr gestreichelt werden. Es ist aber auch eine angeborene Verhaltensweise, denn Kaninchen graben ja in der Natur ihre Bauten.
Geschlechtsreife Tiere scharren unruhig in der Einstreu.

Kurzes Kopfschütteln:
Es bedeutet "Jetzt reicht es mir!" (nach längerem Kämmen oder fest halten).

Entspanntes Hocken:
Die Ohren sind dabei angelgt. Dies ist die Ruhestellung, und Ihr Kaninchen möchte jetzt nicht gestört werden.

Seitenlage:
Der Kopf liegt auf dem Boden, die Beine sind weggestreckt, die Augen beginnen sich zu schließen. Ihr Kaninchen möchte nun schlafen.

2. Laute

Grunzen:
Damit drückt es sein Unbehagen aus. Auch im Kampf mit Artgenossen hört man diesen Laut.

Fiepen:
Jungkaninchen fangen an zu fiepen, wenn sie alleine gelassen werden oder Aufmerksamkeit verlangen. (Kälte, Hunger)

Kreischen:
Nur ein Kaninchen in Todesangst gibt Kreischlaute von sich.

Zähnemahlen:
Es reibt seine Zähne bei vollster Zufriedenheit aufeinander. (Streicheln)

Zähneknirschen:
Ihr Kaninchen hat große Schmerzen. Es ist teilnahmslos, die Augen sind oft trüb.

 

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© web-agentur facia