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Sprache
der Kaninchen
Vokabeln lernen!
Kaninchen
haben verschiedene Ausdrucksweisen, um mit Menschen und
Artgenossen zu kommunizieren.
Ihre Körpersprache ist genau so von Bedeutung, wie
die verschiedenen Laute, die ein Kaninchen machen kann.
Mit
den Pfoten trommeln:
Ein Kaninchen trommelt mit den Pfoten auf den Boden, wenn
es Angst hat.
Männchen
machen:
Erweckt etwas die Neugier des Kaninchens, stellt sich dieses
auf. So kann es besser sehen. Die Ohren sind dabei aufgestellt.
Ducken:
Liegt das Kaninchen flach auf dem Boden mit weit aufgerissenen
Augen und atmet schneller, hat es Angst. Seine Ohren sind
dabei dicht an den Körper gelegt.
Vorstehender
Oberkörper, sprungbereite Hinterpfoten:
In diesem Fall ist das Kaninchen bereit zum Angriff. Meist
grunzt es dabei.
Anstupsen:
Stupst Ihr Kaninchen Sie an, möchte es gerne Zuwendung.
Oft sieht man dies "Stupserei" auch unter Artgenossen.
Mit
dem Kopf schieben:
Manchmal versucht das Kaninchen einen Gegenstand oder Ihre
Hand wegzuschieben. Es möchte in ruhe gelassen werden
oder ist genervt von dem Gegenstand. Es könnte dann
auch mit den Zähnen nachhelfen.
Gegenseitig
putzen:
Kaninchen putzen sich gegenseitig. Es zeigt eine starke
Bindung und ist ein Zeichen der Sympathie. Auch Sie können
von Ihrem Kaninchen geleckt werden.
Sich
wälzen:
Ihr Kaninchen fühlt sich "pudelwohl".
Scharren
und Kratzen:
Scharrt Ihr Kaninchen nach dem Streicheln mit den Vorderpfoten,
möchte es noch mehr gestreichelt werden. Es ist aber
auch eine angeborene Verhaltensweise, denn Kaninchen graben
ja in der Natur ihre Bauten.
Geschlechtsreife Tiere scharren unruhig in der Einstreu.
Kurzes
Kopfschütteln:
Es bedeutet "Jetzt reicht es mir!" (nach längerem
Kämmen oder fest halten).
Entspanntes
Hocken:
Die Ohren sind dabei angelgt. Dies ist die Ruhestellung,
und Ihr Kaninchen möchte jetzt nicht gestört werden.
Seitenlage:
Der Kopf liegt auf dem Boden, die Beine sind weggestreckt,
die Augen beginnen sich zu schließen. Ihr Kaninchen
möchte nun schlafen.
Grunzen:
Damit drückt es sein Unbehagen aus. Auch im Kampf mit
Artgenossen hört man diesen Laut.
Fiepen:
Jungkaninchen fangen an zu fiepen, wenn sie alleine gelassen
werden oder Aufmerksamkeit verlangen. (Kälte, Hunger)
Kreischen:
Nur ein Kaninchen in Todesangst gibt Kreischlaute von sich.
Zähnemahlen:
Es reibt seine Zähne bei vollster Zufriedenheit aufeinander.
(Streicheln)
Zähneknirschen:
Ihr Kaninchen hat große Schmerzen. Es ist teilnahmslos,
die Augen sind oft trüb.
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