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Die
Pflege eines Fundigels
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Erste
Hilfe nach dem Fund
Wenn
ein vermeintlich hilfsbedürftiges Tier gefunden wurde:
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Notieren
Sie möglichst genau Datum, Uhrzeit und Fundstelle
(wichtig für den Pflegebericht).
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Geschlecht
des Tieres bestimmen.
(Männchen: Penisöffnung in der Mitte der hinteren
Körperhälfte.
Weibchen: Scheide unmittelbar vor dem After)
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Igel
rundum auf Verletzungen untersuchen.
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Kleine,
schwache und stark unterkühlte Tiere auf eine mit
einem Handtuch umwickelten Wärmflasche setzen.
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Tier
von Ungeziefer befreien.
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Sobald
wie möglich Tierarzt oder Igelstation aufsuchen.
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Igelunterkunft
mit Schlafhaus einrichten.
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Füttern
und frisches Wasser bereitstellen (niemals Milch).
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Für
Kotuntersuchung, Kot zwei Tage in einem Filmdöschen
sammeln.
(Adresse von Untersuchungsämtern nennen Tierärzte
und Igelstationen)
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Ist
der Igel gesund, muss er, möglichst am Fundort,
wieder freigelassen werden.
Zum
Tierarzt und Igelberatungsstelle
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allgemeine
Untersuchung
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Kotuntersuchung
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aber
Vorsicht: Igel unter 200 g zunächst nicht mit Wurmmittel
behandeln - hier sollte die Kotprobe abgewartet werden.
Starke Medikamente können zu Schockreaktionen führen
und sollten nur bei wirklicher Notwendigkeit angewandt
werden!
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Innenparasiten
sind Lungen- und Darmwürmer, die die Igel durch
infizierte Nahrung aufnehmen.
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Sichtbare
Zecken werden mit einer Zeckenzange herausgedreht. Zecken
sehen wie dicke Blutblasen aus, die zwischen den Stacheln
auf der Haut sitzen
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Einsprühen
mit Anti-Parasiten-Spray um Flöhe, Milben und kleine
Zecken zu bekämpfen
Wöchentliches
Wiegen
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Frisst
der Igel gut und nimmt er an Gewicht zu, so kann man
daraus schließen, dass es ihm gut geht.
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In
erster Zeit sollte er täglich, später wöchentlich
gewogen werden.
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Über
den Gewichtsverlauf sollte Buch geführt werden,
damit man Rückschlüsse auf den Zustand des
Igels ziehen kann. Ein gesunder Jungigel kann innerhalb
von 24 Stunden 8 bis 10 Gramm oder mehr zulegen.
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