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Kastration
bei Katzen
Sie sind gegen
die Kastration???
| Wissen
Sie |
dass
dreimal jährlich unzählige kleine Katzen
geboren werden, die später herrenlos, verwildert
und krank herumirren? |
| Wissen
Sie |
dass
jährlich 25.000 Katzen in Wald und Flur abgeschossen
werden? |
| Wissen
Sie |
dass
jährlich über 300.000 Katzen auf den Straßen
überfahren werden und dann im Straßengraben
qualvoll verenden? |
| Wissen
Sie |
dass
ein nicht unerheblicher Teil der liebevoll aufgezogenen
Katzen zur Jagdhundeausbildung missbraucht, grausam
gequält und tot gebissen wird? |
| Wissen
Sie |
dass
weibliche Katzen durch die Kastration keinen unerwünschten
Nachwuchs bekommen, dass Kater durch Kastrieren den
unangenehmen Geruch verlieren und häuslicher
werden? |
Was
meinen Sie?
Kastration ist ein Eingriff in die Natur?
Das stimmt,
aber dieser Eingriff ist notwendig, nachdem der Mensch die
Katze in sein Haus aufgenommen hat und damit eine natürliche
Auslese nicht mehr stattfindet. Deshalb muss er konsequenterweise
den Nachwuchs auf andere Art beschränken. Das Elend
der Katzen liegt in ihrer großen Fruchtbarkeit!
Gehen
Sie mit Ihrer Katze noch heute zum Tierarzt!
Lassen Sie Ihr Tier unfruchtbar machen!
Nimmt
man an, ein Katzenpaar bekommt im Jahr zweimal Nachwuchs
und jeweils 2,8 Kätzchen pro Wurf überleben, dann
ergibt das nach 10 Jahren über 80 Millionen
Kätzchen!
Vernunft muss walten!
Die
Tierschutzvereine allein können das Katzenelend nicht
mindern, wenn Sie ihnen nicht helfen!
Die
strenge Familienplanung bei Katzen ist dringend erforderlich!
Eine Kätzin
kann bereits im Alter von 6 Monaten tragend werden. Sie
kann alle 4 Monate - das ist nicht übertrieben, sondern
regelmäßig zu erwarten! - Junge bekommen. Nur
ganz wenige der vom Katzenhalter vermittelten Kätzchen
finden wirklich ein liebevolles Zuhause.
Das erste Zuhause, dass Sie aussuchen, ist vielleicht
noch gut. Aber wird die Katze dort ihr Leben lang
bleiben? Darauf haben Sie keinen Einfluss. Viele werden
später in zweifelhafte Hände verschenkt oder ausgesetzt.
Bei
der Kastration werden bei der weiblichen Katze die Eierstöcke
und beim Kater die Hoden operativ entfernt. Dies hat zur
Folge, dass keine Geschlechtshormone mehr produziert werden
und der Geschlechtstrieb samt seiner unangenehmen Begleiterscheinungen
erlischt. Das weibliche Tier wird nicht mehr rollig, und
der Kater markiert nicht mehr in der Wohnung. Die Tiere
werden ausgeglichener, häuslicher und anhänglicher.
Der Begriff "Sterilisation" wird oft fälschlich
für die Kastration der weiblichen Katze gebraucht.
Das Durchtrennen der Eileiter bzw. der Samenleiter beim
Kater - das wäre Sterilisation - wird aber tatsächlich
kaum durchgeführt.
Die
riesige Nachkommenschaft der Kätzin kommt nur unter
Mitwirkung eines Katers zu Stande. Schon darum müsste
jedem verantwortungsbewussten Katzenhalter klar sein, dass
ebenfalls der Kater kastriert werden muss.
Doch
auch von einer anderen Seite sollten Sie es betrachten:
Eine unkastrierte Katze hat eine erschreckend kurze Lebenserwartung.
Wissen
Sie, wie gefährlich ein unkastrierter Kater lebt?
Alle Gefahren,
die den herrenlosen Katzen drohen, warten auch auf ihn,
wenn er Tag für Tag oder sogar Nacht für Nacht
kilometerweit auf der Suche nach einer Kätzin umherstreift!
Er kann überfahren, vergiftet oder für Versuchszwecke
eingefangen werden. Einmal, meist schon im Alter von 1 -
2 Jahren, kommt er dann von seinem Bummel nicht zurück
...
So
früh wie möglich sollten Kater und auch Katze
kastriert werden!
Die häufige Meinung, Kätzinnen sollten einmal
werfen bevor sie kastriert werden, ist medizinisch seit
Jahren überholt. Sie hält sich allerdings hartnäckig
- hören Sie nicht darauf!
Während
der Rolligkeit sollte die Kätzin im Haus gehalten werden.
Ist sie ausgebüxt, so ist sie höchstwahrscheinlich
tragend geworden. Dann ist die sofortige Kastration noch
dringender. Die Kastration einer erst vor kurzer Zeit tragend
gewordenen Kätzin ist medizinisch völlig unbedenklich.
Selbstverständlich
kann die Kastration auch bei älteren Tieren durchgeführt
werden.
Bei ihnen ist sie nicht weniger notwendig.
Katzen bringen, solange sie leben, Junge zur Welt.
Sollte
die Kätzin gerade Junge säugen oder die Welpen
gerade abgesetzt haben, kann die Kastration erst dann vorgenommen
werden, wenn das Gesäuge sich zurückgebildet hat.
Mit 5 bis 6 Wochen, wenn die spitzen Zähnchen der Welpen
für das Muttertier unangenehm werden, beginnt für
die Kleinen die Zeit der Entwöhnung, d.h. sie beginnen
feste Nahrung zu sich zu nehmen. Wenn die Katzenwelpen 8
bis 10 Wochen alt sind, kann das Muttertier kastriert werden.
Es
ist ein großer Irrtum zu glauben, dass die Kätzin
während der Aufzucht der Jungen nicht belegt werden
kann.
Es ist keine Seltenheit, dass eine Kätzin, die Welpen
säugt, in dieser Zeit rollig und gedeckt wird. Schon
von daher gebietet sich eine Kastration nach der Jungenaufzucht.
Die
Operation selbst ist völlig harmlos und schmerzfrei.
Sie wird in Vollnarkose durchgeführt. Für Tierärzte
ist das Routinesache. Am Tag des Eingriffes muss die Kätzin/der
Kater nüchtern bleiben. Danach sollte der Kater 3 Tage,
die Kätzin etwa eine Woche im Haus gehalten werden.
Beim Kater ist eine Nachbehandlung in der Regel nicht erforderlich.
Bei der Kätzin müssen nach etwa 10 Tagen die Fäden
gezogen werden. Danach ist alles vergessen!
Wir empfehlen bei diesem Eingriff Ihr Tier gleichzeitig
mit einem Microchip zu versehen.
Die
unfruchtbar gemachten Katzen verlieren nicht an Anmut und
verändern ihr liebevolles Wesen in keiner Weise.
Die
auch heute noch immer verbreitete Meinung, kastrierte Tiere
würden temperamentlos und dick, ist nicht haltbar.
Sie ist
auf Grund der Beobachtung von Tausenden von Katzen widerlegt.
Ob eine Katze dick wird oder nicht, hat der sie betreuende
Mensch selbst in der Hand. Fettleibigkeit ist keine Folge
der Kastration, sondern schlicht und einfach der Überfütterung,
denn kastrierte Katzen sind meist bessere Futterverwerter
und benötigen daher weniger Futter. Beide, Kätzin
und Kater, werden nach der Kastration häuslicher, anhänglicher
und oft auch verträglicher. Der Kater verliert durch
die Kastration den für Menschen oft unangenehmen Geruch.
Als Mäusefänger eignen sich kastrierte Katzen
nach wie vor vorzüglich!
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