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Eine Katze kommt zu einem Hund

Eine Katze in das Territorium eines Hundes einzuführen, ist einfacher als Sie denken, denn Hunde sind Rudeltiere. Einem gut erzogenen Hund können Sie beibringen, dass das Kätzchen von nun ab zu seinem Rudel gehört. Bald wird der Hund seine Beschützerrolle auch dem Neuankömmling gegenüber übernehmen. Zwischen den beiden kann eine richtige Kumpanei entstehen. Versuchen Sie, dass sich die Persönlichkeiten der beiden Tiere ergänzen, und seien Sie nicht zu impulsiv bei der Auswahl.
Egal wie gut oder schlecht die Sache verläuft: Es ist wichtig, dass Sie stets ruhig bleiben. Wenn Sie aufgeregt sind, wird sich das auf Ihren Hund übertragen.

Ihr Hund Ihre neue Katze
großer Hund mindestens 3 bis 4 Monate alt
Welpe, junger Hund
Welpe,
Jungkatze,
keine selbstbewusste, im Mittelpunkt stehen wollende ältere Katze.
(Gefahr besteht, dass der Welpe unterdrückt wird, sich verkriecht und ängstlich wird.)
zurückhaltender oder alter Hund ruhige, ältere Katze
lebhafter, aktiver Hund
selbstbewusste Katze, nicht zu scheu und ängstlich
  • Bringen Sie die Katze in einem für sie hergerichteten Raum (Katzentoilette, Wasser- und Futterschale, Spielzeug), und gehen Sie mit Ihrem Hund nach draußen zum Spielen.

  • Halten Sie die beiden solange getrennt bis die Katze den ersten Erkundungsgang in der neuen Umgebung hinter sich hat.

  • Lassen Sie der Katze genügend Zeit sich an ihr neues Zuhause gewöhnen, bevor Sie die Tiere zusammen bringen. - Ein Stress auf einmal ist genug!

  • Beim nächsten Schritt die Tiere zusammen zu bringen, füttern Sie die Tiere vorher - ein voller Magen macht ruhiger und zufriedener.

  • Lassen Sie den Hund nun herein, und geben Sie das Kommando "SITZ". Ist er sehr temperamentvoll, halten Sie ihn an der Leine, damit er die Katze nicht jagen kann. Die Katze wird sich neugierig nähern, jedoch sofort fliehen, sobald der Hund sich bewegt. Sorgen Sie lediglich dafür, dass Ihr Hund der Katze nicht hinterher rennen kann.

  • Wechseln Sie die Liegedecken alle 2 Tage, dann können sich die Tiere mit dem Geruch des anderen vertraut machen. Oder tauschen Sie die Handtücher aus, mit denen Sie die Tiere vorher abgerubbelt haben.

  • Vorausgesetzt, der Neuankömmling fühlt sich sicher genug, können Sie nach einigen Tagen die Räume für ca. 1 Stunde tauschen. Das hilft dem Hund sich an den Geruch der Katze zu gewöhnen und gibt der Katze die Chance, ihr gesamtes neues Zuhause zu erforschen.

  • Bei den ersten Begegnungen halten Sie Ihren Hund immer an der Leine. Gehen Sie ganz langsam aufeinander zu, mit längeren Pausen dazwischen, bis sie sich beschnuppern können. Loben Sie Ihren Hund überschwänglich, wenn er positiv auf die Katze reagiert. Ihr Hund wird aufs Höchste motiviert sein, Ihnen zu gefallen und die Katze akzeptieren.

  • Wiederholen Sie das täglich, bis sich die Abwehr gelegt hat. Erst dann die Tiere frei zusammen lassen. Der Katze sollte eine Fluchtmöglichkeit offen stehen (erhöhter Platz).

  • Lassen Sie Hund und Katze nicht allein, bis Sie sich absolut sicher sind, dass beide einander akzeptieren. Richten Sie der Katze einen erhöhten Platz ein, wo sie zur Sicherheit nach oben springen kann, außer Reichweite des Hundes.

  • Auch nach der Eingewöhnung sorgen Sie dafür, dass der Hund nicht ans Katzenklo kann. Einige Hunde finden großen Gefallen daran, Katzenkot zu fressen. Auch der Futternapf der Katze sollte für den Hund nicht erreichbar sein (erhöht).

 

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© web-agentur facia