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S A M  

* 25.10.1998

+ 03.02.2010



Du hast uns immer treu begleitet,
wir danken dir dafür,
dein Platz in unseren Herzen,
sei gewiss - bleibt immer hier!


Danke, Sonja

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Abschied von unserer bezaubernden Nela!

Hallo,

am 27.11. im letzten Jahr haben wir bei Euch unsere drei Perserkatzen bekommen - drei alte Tiere, die bei "Tiere suchen ein Zuhause" vorgestellt wurden. Leider mußten wir unsere kleine Nela gestern über die Regenbogen-Brücke ziehen lassen! Wir haben die kleine Maus in einem Koma ähnlichen Zustand gefunden und obwohl die Tierärztin den ganzen Tag um ihr Leben gekämpft hat, hat unsere Nela am Ende doch verloren. Die genaue Ursache steht nicht fest, entweder hatte sie eine Infektion oder es kann auch ein unerkannter Tumor sein! Es gab keine Vorerkrankung oder anzeichen, selbst am Abend vorher hat sie noch gespielt, gefressen...! Für uns war es somit kein sehr schönes Weihnachtsfest!

Wir sind sehr, sehr traurig aber dennoch auch glücklich, dass wir Nela über ein Jahr um uns haben durften! Im Anhang sende ich Euch ein paar Fotos von unserem Nelchen, aus besseren Tagen!

Viele traurige Grüße aus Menden/Sauerland

Berenice Pohle

P.S.: Charly und Sina geht es gut, sie erfreuen sich bester Gesundheit und wir hoffen sehr, dass das noch sehr, sehr lange so bleibt, alle drei sind (bzw. waren) Traumkatzen!


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„Nichts ist mehr so wie es war“ - DEVIL

Unser Leben ist nicht mehr so wie es war,
seit wir Dir zuletzt in Deine wundervollen Augen sahen.

Viel zu früh – so scheint es uns – musstest Du uns verlassen,
doch der Schmerz ist unendlich, der Kummer sitzt tief.

Du hast unser Herz mit Sonne und Wärme erfüllt,
hast mit uns Freude und Kummer gefühlt.

Und wirst Du uns doch für immer und ewig fehlen,
die Erinnerung kann uns nichts und niemand mehr nehmen.

Deine Seele war voll Vertrauen und unendlicher Liebe,
nun ist davon nur die Erinnerung geblieben.

Und werden wir eines Tages auf unsere letzte Reise gehen,
dann hoffen wir Dich endlich wiederzusehen.

Wir danken Dir für die schöne Zeit hier auf Erden,
und denken daran, dass wir uns eines Tages wieder sehen werden.

Lieber Devil,

leider mussten wir am 21.11.2009 ganz plötzlich und viel zu früh Abschied von Dir nehmen. Wir hatten drei wunderschöne Jahre mit Dir – Du hast uns soviel Liebe und Vertrauen geschenkt. Deshalb waren wir es Dir auch schuldig, Dich nicht quälen zu lassen.
Wir vermissen Dich so sehr, aber die schönen Erinnerungen mit Dir helfen uns über die Trauer hinweg.
Wir haben Dich lieb!

Christian und Andrea


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MAX


... und war ich nur ein Blatt
im Wind der Ewigkeit,
man hat mich doch geliebt.

Wir erhielten die traurige Nachricht, dass du kleiner Max, am 16.10.09 über die Regenbogenbrücke gegangen bist.
Es wurde ein Lebertumor festgestellt, und der Tierarzt konnte nichts mehr für dich tun.

Unsere Familie hat dich sehr lieb gewonnen, jetzt bist du nicht mehr da....

Max, unser “Dicker”, unsere kleine “Bockwurst”, so haben wir dich immer liebevoll genannt.
Als wir dich das erste Mal in deiner Box sahen, hast du uns deine Zähne gezeigt. Wir haben uns nicht einschüchtern lassen und haben dein Vertrauen gewonnen.
Denn schon nach sehr kurzer Zeit hast du uns in dein Herz geschlossen, so wie wir auch dich in unseres.

Schnell hast du gelernt, dass man “Sitz” macht, um ein Leckerli zu bekommen.
....auf der Wiese hast du dich dann oft einfach vor uns hin gesetzt, uns mit deinen treuen Augen angeschaut und geduldig auf die Belohnung gewartet.
Und mit Puppy hast du dir die Leckerlis jedesmal ganz brav geteilt.

Leider reichte uns die Zeit nicht mehr, um dich zu uns nach Hause zu holen.
So blieben uns nur die schönen Spaziergänge mit dir, die uns immer in Erinnerung bleiben werden.

Deine Gefährtin Heidi ist dir vor einigen Monaten vorausgegangen, jetzt werdet ihr an einem anderen wunderschönem Ort, dem Regenbogenland, wieder zusammen glücklich sein.

Kleiner Maxl, wir hätten dich so gerne noch einmal gesehen, dich gestreichelt und gekrault, das hast du immer so gemocht. Jetzt können wir dir nur aus der Ferne “lebe wohl” sagen.

Danke, dass wir für Dich ab und zu da sein durften. Wir werden Dich nie vergessen!
Verzeih, dass wir zu spät kamen! Du konntest nicht länger warten. Es tut uns so unendlich leid!

Peter, Ina und Sandy mit Puppy

Wir sind uns begegnet
du hast Spuren hinterlassen in mir
deine Pfotenschrift, dein Zeichen
unauslöschlich
in meinem Herzen
hast du dir Raum geschaffen
für immer.

Wir sind sehr traurig.

Liebe Grüße
Ina


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Pedro (so haben wir ihn im Tierheim genannt), kam als Fundhund zu uns in das Tierheim. Er irrte 2 Wochen in einem Wohngebiet umher und keiner fühlte sich für diesen kleinen, lieben Kerl verantwortlich. Eine beherzte Frau konnte sich das Elend nicht länger mit anschauen und brachte ihn schließlich zu uns. Er hatte Flöhe und Ekzeme am ganzen Körper. Pedro war trotz allem, was er erlebt haben muss, ein fröhlicher, verspielter und lieber Hund.

Leider wurde bei ihm ein Lebertumor im Endstadium, mit einer Wasseransammlung im Bauchraum, festgestellt. Die Tierärztin konnte für ihn nichts mehr tun, so ließen wir ihn schweren Herzens am 20.08.09 über die Regenbogenbrücke gehen.

Unser einziger Trost ist, dass er bei uns im Tierheim in dieser kurzen Zeit, Geborgenheit und Liebe erfahren hat und auch mit diesem Gefühl von uns gegangen ist.


Wie uns die Tierärztin sagte, wäre der Tumor in einigen Tagen geplatzt und Pedro elendig gestorben. Irgendwo allein auf unseren Straßen, unter uns und niemand hätte sich dafür interessiert.
Soetwas macht uns wütend und unendlich traurig. Warum hat sich niemand um ihn gekümmert, als er tagelang allein umherlief!?
Und dann stellt sich uns auch immer wieder die Frage, ob man ihn ausgesetzt hat, weil er krank war und man nicht wegen der anfallenden Tierarztkosten, die Verantwortung für ein krankes Tier übernehmen wollte. Wir werden Menschen die so Handeln niemals verstehen!!

Perdro, unsere Herzen sind unendlich traurig.
Augenblicke - Erinnerungen an Dich sind unser Trost
und bleibt ein wacher Traum,
unsere Tränen begleiten Dich.

Die Regenbogenbrücke ist ein Trost für viele Tierfreunde – aber –

Was geschieht mit den Tieren, die niemand Besonderen haben?
 


Entgegen den meisten Tagen an der Regenbogenbrücke, dämmert dieser Tag kalt dunstig und grau. Der düsterste Tag, den man sich vorstellen kann.

Die Tiere, die erst vor kurzem angekommen sind, sind verwirrt und verunsichert, da sie einen solchen Tag nie erlebt haben, seit sie die Regenbogenbrücke erreicht haben. Sie wissen nicht, was sie denken sollen. Doch die Tiere, die bereits eine Weile damit verbracht haben, auf ihre Lieben zu warten, wissen nur zu gut, was geschieht. Sie versammeln sich am Pfad, der zu der Brücke führt. Sie wissen, dass dies etwas Besonderes ist und sie wollen es sich ansehen.

Es dauert nicht lange, bis ein älterer Hund in Sichtweite kommt. Sein Kopf hängt schwer und tief, sein Schwanz schleift am Boden.

Die Tiere, die am Pfad stehen, besonders die, die schon seit einer Weile bei der Regenbogenbrücke sind, wissen genau, was geschieht, denn sie haben es schon viel, viel zu oft mit ansehen müssen.

Der alte Hund nähert sich langsam der Brücke. Obgleich sein Herz offensichtlich schwer und er von Trauer und Schmerz überwältigt ist, findet man kein Anzeichen von Verletzung oder Krankheit an ihm. Doch im Gegensatz zu den Tieren, die an der Brücke auf ihre Lieben warten, ist dieser Hund nicht zurückversetzt in seine Vollkommenheit.
Er ist weder vollkommen gesund, noch vollkommen kräftig.

Während er seine schmerzhafte, langsame Reise macht, beobachtet er die Tiere, die ihn nun alle ansehen. Er ist hier fehl am Platz, dies ist kein Ort zum Bleiben für ihn. Er fühlt instinktiv, dass er umso glücklicher sein würde, je schneller er die Brücke überqueren würde.

Doch es soll nicht sein. Als er sich der Brücke weiter nähert, erscheint ein Engel und stellt sich ihm in den Weg. Der Engel spricht sanft und entschuldigend zu dem alten Hund. Er erklärt ihm, dass er die Regenbogenbrücke nicht überqueren darf, da nur die Tiere, die mit ihrem besonderen Menschen zusammen sind, hinüber dürfen. Er jedoch hat keinen besonderen Menschen – nicht hier an der Regenbogenbrücke, noch unten auf der Erde.

Ohne Ort, an den er gehen kann, wendet sich der alte Hund ab in Richtung der Felder vor der Brücke. In einer eigenen Region in der Nähe sieht er eine Gruppe älterer, schwacher Tiere, Hunde und Katzen, die ebenso traurige Augen haben wie er. Anders als die Tiere, die auf ihren besonderen Menschen warten, spielen diese Tiere nicht. Sie liegen nur auf dem grünen Gras, starren verloren und voller Not und Elend zu dem Pfad, der zur Regenbogenbrücke führt. Der alte Hund weiß, dass er keine Wahl hat, dass er zu ihnen gehört. So nimmt er seinen Platz unter ihnen ein, den Pfad anstarrend und wartend.

Einer der letzten Angekommenen, der auf seinen besonderen Menschen wartet, kann nicht verstehen, was er gerade gesehen hat. Er bittet eines der anderen Tiere, das bereits eine Weile dort ist, es ihm zu erklären.

„Der arme Hund wurde von seinem Besitzer ins Tierheim gebracht, als er seiner überdrüssig wurde. Der Anblick, den er nun bietet mit seinem grauen Fell, seinen traurigen, düsteren Augen, ist derselbe Anblick, den er abgab, als er in den Zwinger gebracht wurde. Er kam nie wieder heraus und brachte sich durch, mit nur der Liebe und Zuwendung, die ihm die Heimangestellten geben konnten. So verließ er sein leidvolles, ungeliebtes Leben auf der Erde endgültig. Doch da er keine Familie hatte, keinen besonderen Freund, dem er seine Liebe geben konnte, hat er niemanden, der ihn über die Brücke begleiten kann.“

Das erste Tier denkt darüber nach und fragt dann: „Doch was wird nun mit ihm geschehen?“

Als er gerade seine Antwort bekommen soll, teilen sich die Nebel, die Düsterkeit verzieht sich.


Ein einzelner Mensch kommt auf die Brücke zu. Ein Mensch, der auf der Erde ein gewöhnlicher Mensch war, der ebenso wie der alte Hund die Erde für immer verlassen hatte. Er wendet sich zu der traurigen Gruppe der älteren Tiere und hält ihnen seine ausgestreckten Handflächen entgegen. Die süßesten Klänge, die sie je gehört hatten, erklingen milde über ihnen und all die älteren Tiere sind unmittelbar in das reinste goldene Licht getaucht. Innerhalb eines Momentes sind sie alle wieder jung und gesund.

Eine andere Gruppe aus der Mitte der Tiere, die auf ihren besonderen Menschen warten, bewegt sich zu dem Pfad. Als sie dem Menschen näher kommen, verbeugt sich jedes von ihnen und während er an ihnen vorübergeht, legt er jedem von ihnen zärtlich seine Hand auf den Kopf und spricht sanft ihre Namen.
Schließlich bilden die Tiere, die eben noch auf niemanden warten durften, eine Reihe hinter dem Menschen und folgen ihm leise und sie überqueren die Brücke zusammen.

„Was ist geschehen?“

„Dieser Mensch verbrachte sein ganzes Leben damit, Tieren jeder Art zu helfen. Die Tiere, die Du sahst, die ihm Respekt zollten, waren die Tiere, die durch seine selbstlose Hilfe ein neues Zuhause fanden. Sie werden die Brücke überqueren, wenn ihre neuen Familien angekommen sind. Die Tiere, die plötzlich wieder jung und gesund wurden, waren die, die niemals ein Zuhause fanden. Wenn ein Mann oder eine Frau, die ihr ganzes Leben damit verbrachten, Tieren zu helfen, hier ankommen, wird ihnen ein letzter Akt der Barmherzigkeit gewährt. Sie dürfen all die armen Tiere über die Brücke begleiten, denen sie auf der Erde nicht mehr helfen konnten. Weißt Du, ALLE Tiere sind für sie besonders, so wie sie besonders sind für alle Tiere.“

(Verfasser unbekannt)

 

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Sira


Hallo liebes Tierheim Team,

heute habe ich leider eine schlechte Nachricht.
Sira musste heute während einer OP nach einer kürzlich diagnostizierten bösartigen Tumorerkrankung in der Tierklinik Walla eingeschläfert werden.
Jago geht es soweit gut er ist lediglich etwas ruhig heute.
Das angefügte Bild der beiden entstand letztes Jahr. Nähere Infos und ein paar aktuelle Bilder lasse ich euch demnächst zukommen.

Grüße aus Odenheim


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Lars kam am 05.02.2008 in unser Tierheim. Man hat ihn mit seinen zwei Geschwistern Manu und Ricki (die Mittlerweile beide glücklich vermittelt sind) in einem Pappkarton vors Tierheim gestellt. Der Tierarzt schätzte ihr Alter auf ca. 2 Jahre.

Die drei waren total verstört und kamen anfangs mit der neuen Situation gar nicht zurecht. Sie zogen sich zurück und bekamen nur langsam das Vertrauen zum Menschen wieder.

Nur Lars hatte seine Schwierigkeiten mit fremden Menschen klar zu kommen. Er schmuste mit seinen Pflegern und genoss jede Streicheleinheit, aber bei den Besuchszeiten war er halt nicht die typische Katze, die sich die Leute im Tierheim aussuchen, wenn sie zu uns kommen.

Da werden eher die Katzen genommen, die sofort zu einem hin gelaufen kommen, und sehr verschmust sind, und nicht eine, die vor den Interessenten her läuft und sich nicht sicher ist, ob sie ihnen Vertrauen kann.

Doch so eine Katze war Lars.

Die, die ihn kannten, liebten ihn und genossen jede Sekunde, die er mit ihnen verbracht hat. Nur wir erkannten die Fortschritte, die er gemacht hat und waren stolz, dass er zu uns Vertrauen aufgebaut hatte.


Er war ein toller Kater, er war besonders hübsch, da sein Fell braun in der Sonne schimmerte, sein Kopf mit seinen großen Augen hatte eine wunderschöne Form, und er hatte ein unglaublich weiches Fell.

Er war eine super Zweitkatze und er hätte nur etwas Zeit gebraucht sich in seinem neuen zu Hause einzuleben. Doch leider hat er diese Chance nicht bekommen, und somit wissen nur wir, was für ein toller Kater er war.

Im Juli 2009 starb Lars an einem akuten Leberversagen, leider nicht in einem neuen zu Hause, sondern bei uns im Tierheim.

Er ist den Weg über die Regenbogenbrücke gegangen und hat jetzt seinen Frieden und sein zu Hause gefunden.
Jedes Mal, wenn ich in seinem alten Raum zur Vermittlung bin, ist er bei mir.
Ich werde ihn nie vergessen.
Anja


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Heidi - so ein fröhlicher Name - !
Heidi - so traurig dein letzter Lebensabschnitt - !

Du hattest bestimmt eine schöne Zeit in deinem Zuhause, bis – ja bis dein Herrchen starb.

Du kamst im April 2009 zu uns ins Tierheim, verstört und ängstlich. Doch bald wurdest du wieder fröhlich, kleine Heidi.

Im Mai wurde ein böser Tumor festgestellt. Du hattest leider keine Chance mehr auf ein neues Zuhause. Viele Besucher fanden dich niedlich, aber sobald wir von deinem Alter (12 Jahre) und von deinem Tumor sprachen, wendeten sie sich schnell ab.

Am 18. August um 12.30 Uhr öffneten wir für dich das Tor zur Regenbogenbrücke – und unsere Gedanken sagten: „Lauf, kleine Heidi!“, und du bist gelaufen…. 


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Zara - ein letzter Gruß von einem Traumhund

Es war an einem Sonntag im Oktober 2003, die letzte Spritze war für den nächsten Tag bereits fest geplant, als mich meine Pflegefamilie ins Auto setzte und mit mir losfuhr. Ich wusste nicht, was mich erwartet und hatte Angst, wie sooft in den 10 Jahren meines Lebens.

Die letzten 2 Jahre habe ich in einem Zwinger verbracht, bei Wind und Wetter auf den Fliesen, keine Decke, kein liebes Wort und auch keinen Auslauf, obwohl das Grundstück riesig war. So entstanden Wunden an der Brust und den Hinterläufen, die schließlich vollkommen vernarbt waren. Man ließ mich gerade nicht verhungern und irgendwie ahnte ich, dass meine Zeit um ist – und ganz ehrlich, irgendwie war es mir fast lieber so.


Dann holten mich couragierte Menschen bei Nacht und Nebel aus dem Zwinger und nahmen mich auf. Aber mit deren Hund kam ich nicht klar oder er nicht mit mir oder wir alle nicht miteinander, wer kann das schon sagen.

Jedenfalls fuhren wir lange und als wir anhielten kamen fremde Leute ans Auto und sahen mich freundlich an. Sie hatten einen Dobermann an der Leine, der mich furchtbar anbellte, weshalb ich noch mehr Angst bekam. Wir fuhren dann zu diesen Leuten, die ein Haus mit Garten hatten und gingen dort zusammen spazieren, vom Haus aus fast direkt zwischen Felder und Wald. Der andere Dobermann beruhigte sich schnell und schien vorerst beschlossen zu haben, mich einfach zu ignorieren. Ich wollte mich schon beruhigen, als meine Pflegeleute aufbrachen und mich nicht mitnahmen, ich sollte offensichtlich dort bleiben. Wieder mal abgeschoben … ? Naja, ich bin ja auch schon alt, habe keine Muskeln mehr, ein altes, herzkrankes Klappergestell, wer will das schon haben ? Meine Leute würden jetzt wie aus einem Mund sagen: WIR !

So wurde es Abend und es gab erstmal Futter. Danach wartete ich darauf, in den Zwinger zu müssen, aber da gab es keinen Zwinger, stattdessen gingen Caesar (der Dobermannjunge der bei den Leuten lebt) und wir alle zusammen noch mal in den Wald. „Abendrunde“ nannten die Leute das – wow, schon wieder spazieren gehen, und auch noch ganz langsam, weil ich ja nicht so schnell konnte, wie auch ohne Muskeln. Danach war Schlafenszeit, also nahm mich das neue Herrchen auf den Arm und mit ins Schlafzimmer. Ich konnte es nicht fassen, ich durfte auf dem Fußende des Bettes schlafen, wurde zugedeckt und man sagte mir ganz lieb Gute Nacht. Ich schlief sofort tief und fest ein, muß aber wohl im Schlaf an meinen neuen Menschen herangekrochen sein, denn als ich aufwachte, berührten sich unsere Nasen. Ich wollte schon wieder Angst bekommen, wurde aber ganz lieb gestreichelt und mit „Guten Morgen“ begrüßt. Dann gab es Futter, dann die Morgenrunde.

 

In der nächsten Zeit wurde ich lieb umsorgt, die Spaziergänge wurden so gewählt, dass ich langsam wieder Muskeln bekam und wenn sich meine Menschen verschätzt haben, haben wir viele Pausen gemacht und manchmal wurde ich auch getragen. Sogar an den kleinen Menschen habe ich mich gewöhnt, auch wenn er nur manchmal da ist. Kleine Hände streicheln ganz anders, aber ich fand es toll. Ich musste viel lernen und vieles vergessen, hier war alles anders als bisher, offenbar versuchten meine Menschen mir wieder einen echten Lebenssinn zu geben. Von meinen anfänglichen 18 kg kam ich langsam auf ein normales Gewicht, ich durfte auf das Haus aufpassen, was ich nur zu gerne tat, aber vor allem war ein ich echter, vollwertiger Teil des Teams, was ich bisher nicht kannte.

Mit der Zeit begann auch Caesar von sich zu erzählen und langsam verstand ich, warum er mit mir solche Probleme hatte: Er sollte Hundekämpfe bestreiten, wollte das aber nicht. So wurde er geprügelt, getreten, misshandelt und zum Schluß an einer Laterne angebunden. Dort wurde er nach Tagen gefunden und ins Tierheim gebracht. Da fanden ihn meine Leute, gingen über Monate wann immer möglich mit ihm spazieren und als sie erfuhren, dass er eingeschläfert werden soll, weil ihn niemand haben will, kündigten sie ihre Wohnungen und mieteten ein ganzes Haus mit Garten um ihn holen zu können. Das war ein gutes Jahr vorher, geblieben ist eine tiefe Abneigung gegen Artgenossen. Da er mich langsam an sich heranließ wurde ich dann mutig, für Caesars Geschmack wohl auch zu mutig, so dass er mir einmal zeigte, wer das Sagen hat – hat ganz schön wehgetan und wurde auch ziemlich dick, aber ich hatte es begriffen. Danach wurden wir dicke Freunde, mit jedem Tag mehr. Wir alberten herum, rannten hinter der Frisbeescheibe her, machten den Garten unsicher und lagen zusammen vor dem Kamin oder kuschelten mit unseren Menschen. Manchmal, wenn ich wieder Angst bekam, habe ich mal geschnappt, darum nannten sie mich bald „Tacker“, weil ich eben manchmal getackert habe, aber nie wirklich böse. So vergingen der Oktober und der November und es wurde Dezember. Ab Mitte Dezember ging es mir immer schlechter und kurz vor Weihnachten stand ich das erste Mal auf der Kippe – hohes Fieber, Entzündung im Magen und das Herz kam auch an seine Grenzen. Meine Menschen – und auch Caesar - haben Tag und Nacht bei mir gesessen, waren für mich da, haben mir leichte Kost gemacht (lecker, Huhn oder Pute und Kartoffeln aus dem Mixer) und waren furchtbar besorgt, als ich eine Nacht in der Klinik bleiben musste, weil meine Lunge voller Wasser war. Sie wünschten sich zu Weihnachten nur Eines: Dass ich bei ihnen sein kann. Alle habe sich ganz doll bemüht, ich auch, und zu Weihnachten war ich wieder da. All dies zu erleben hat mir auch die letzten Zweifel genommen und ich habe nie, nie wieder getackert.

Wir alle wussten, dass mein Herz erschöpft ist, aber erstmal ging es ganz gut. Ja und dann kam der 26.1., als ich zu Husten begann, mich nicht mehr hinlegen konnte, weil ich sonst keine Luft mehr bekam. Den ganzen 27. habe ich in der Tierklinik verbracht und abends ging es mir dann auch besser. Am 28. sollte ich dann zur EKG Kontrolle und da bin ich auch mit Frauchen hin, Herrchen kam nach. Als er eintraf sah ich ihn an und dann wurde mir ganz komisch, meine Pfoten rutschten weg und dann weiß ich nichts mehr. Herrchen soll dann auf meine Brust gedrückt haben und „Mund-zu-Schnauze“-Beatmung gemacht haben und dadurch kam ich dann auch wieder. Mir wurde ein Tropf gelegt und ich sollte die Nacht in der Klinik bleiben, ohne meine Menschen. Sie verabschiedeten sich von mir und versprachen, mich am nächsten Morgen zu holen. Es fiel ihnen sehr schwer und mir auch. Ich weiß noch, dass Herrchen sagte „Sie ist aber auch eine süße Maus“, dann gingen sie. Eine Stunde später, nachdem ich zwischendurch schon wieder herumgelaufen bin, wurde mir wieder komisch und diesmal kam ich nicht wieder.

Meine Menschen wollten nie Dank, sie haben immer gesagt, sie wollten nur, dass ein über weite Strecken verpfuschtes Dobileben einen schönen Ausklang findet, dass ich noch mal so richtig Hund sein kann, als Teil einer Familie, mit einem richtigen Zuhause, dass ich es nochmal richtig gut habe, wie lange es auch dauern mag.

Hier endet die Geschichte aus Sicht von Zara, für uns wird sie nie enden, sie wird immer ein Teil unseres Lebens und unserer Erinnerung bleiben. Wenn jemand zu danken hat, dann sind wir es; der Familie Zahn und der Dobermann-Hilfe, den Menschen, die Zara aus dem Zwinger geholt haben, der Tierklinik Dr. Ladig in Osnabrück, in der Zara so etwas wie ein Maskottchen gewesen ist, unseren Familien, die uns im Notfall bei extremen Tierarztrechnungen unterstützt haben (auch wenn sie es nicht wissen) und nicht zuletzt Caesar, der wie kein anderer über seinen Schatten gesprungen ist,

Ein ganz besonderer Dank geht an die Familie Dr. Osterkamp, die es uns ermöglichten, Zara in dem Wald, den sie so geliebt hat, zu begraben. Sie bleibt also in unserer Nähe, wir besuchen sie auf den täglichen Runden und dafür sind wir alle unendlich dankbar. Als wir sie begruben, wirkte sie, als schlafe sie zufrieden, was uns sehr geholfen hat.

Der bei weitem größte Dank aber geht an Zara selbst, für fast 4 wunderbare Monate, für ihr Vertrauen, ihre Liebe und ihre für uns so beschämende Dankbarkeit.

Und wenn wir heute noch einmal vor der Situation stünden und genau wüssten, wie und wann es endet – ganz sicher, wir würden es wieder genauso machen. Wir wussten, dass sie einen heißen Sommer nicht mehr schaffen würde, unser Wunsch wäre nur gewesen, ihr noch einen Frühling zu ermöglichen – für sie, weit mehr als für uns. Wir wussten, dass wir sie gehen lassen müssen, wenn es an der Zeit ist und vor allem für sie hätten wir uns gewünscht, dass ihr ein wenig mehr Zeit geblieben wäre.

Claus und Michaela Grüschow mit Kilian und Caesar, Tecklenburg im Januar 2004


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ROSI, 5. Juli 2009, sie war eine Rose ohne Dornen - sie blühte viel zu kurz!

Zum Kämpfen fehlt mir jetzt die Kraft,
dabei hätt ich's so gern geschafft!
Ich würde alles dafür geben,
könnte ich mit euch weiter leben!
Doch abgelaufen ist die Zeit,
die uns wurde zugeteilt!
Seid nicht traurig, dass ich gehe,
ich weiß, dass ich euch wieder sehe!
 


Röschen, mit dir zusammen sah das Gras ein bisschen grüner aus,
die Sonne strahlte etwas wärmer, die Vögel sangen heller!
Du warst mir nah, wenn ich mir fern war.
Du hörtest mich, wenn ich schlaflos war!
Aber wer tröstet mich jetzt,
wenn ich so traurig bin,
weil du mir fern bist?
Mein Herz will dich halten,
meine Liebe dich umfangen.
Mein Verstand muss dich gehen lassen,
denn deine Kraft war zu Ende.

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JOYS letzter Tag

Liebe Doris Schaffron, liebes Tierheim-Team,

heute morgen ist Joy in meinen Armen eingeschläfert worden. Bis zum Ende waren Herz, Kreislauf und alles fit, aber sie konnte überhaupt nicht mehr laufen, fiel bei jedem Schritt hin und wurde immer schwächer. Auch geistig war sie am Ende immer öfter weggetreten. Pipi konnte sie nicht mehr einhalten.

Wir haben beschlossen, ihr ein Ende in Würde zu schenken, in der Würde, in der sie ihr Leben gelebt und genossen hat. Ihre letzten Stunden hat sie am Rheinufer in der Sonne auf der Wiese verbracht, umringt von Hunde- und Menschenfreunden. Das hat sie so erschöpft, dass sie bereits beim Setzen der Betäubungsspritze eingeschlafen war. Sie hat nicht einmal gezuckt, deshalb bin ich sicher, dass sie nicht gelitten hat.

So schwer es mir gefallen ist, bereue ich doch keine Minute meines Lebens mit Joy. Welch Ironie, dass von allen Hunden, die Teil meines Lebens waren, war gerade der "böse Kampfhund" der sanfteste, gütigste und unkomplizierteste.
Wir werden sie vermissen und nie vergessen, was sie uns gelehrt hat: Die kleinen Dinge des Lebens voll und ganz auszukosten.

Euch noch Mal Tausend Dank für alles, was ihr Joy und mir Gutes getan habt.

Mein nächster Hund wird wieder ein Staff sein, natürlich nicht jetzt direkt, aber ohne kann ich nicht sein. Das Vertrauen in diese Rassen habe ich euch und eurer Kooperation damals zu verdanken.

Alles, alles Gute!
Claudia

Mai 2009


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MARISKA, du bist ins Leere entschwunden,
aber im Blau des Himmels hast du eine unfassbare Spur zurückgelassen,
im Wehen des Windes unter Schatten ein unsichtbares Bild.

Wir haben uns bewusst für dich entschieden, weil wir wussten, dass du im Tierheim unglücklich warst, denn du wolltest eine Einzelkatze mit Freigang sein.
Du hast uns "Hundenärrischen" gezeigt, was für tolle Wesen Katzen doch sind. Du warst lieb, ganz verschmust und sehr anhänglich. Selbst mit Ronja hast du aus einem Napf gefressen, wenn sie mal wieder Katzenfutter bei dir genascht hat.
Nur an deine Geschenke musste ich mich erst gewöhnen - deine Liebesbeweise - und die kamen reichlich.

Für dich war das Leben so aufregend, jedes Blatt im Wind hast du gejagt, jeden Schmetterling gefangen, du bist auf Bäume geklettert und auf der Dachrinne balanciert. Für andere Katzenbesitzer wahrscheinlich ganz normal , aber für uns warst du etwas ganz Besonderes.

Das einzige was mich jetzt tröstet ist, dass ich weiß, dass du eine schöne Zeit bei uns hattest. und ich hätte dir noch so viele Jahre bei uns gewünscht.
MARISKA, wir vermissen dich so sehr, aber ich weiß, dass wir uns wiedersehen!

In Liebe Astrid & Stephan & deine bellenden Kumpels
Tiere, die von uns gehen, sind wie eine Sonne,
die für immer versinkt. Aber etwas
von ihrem Licht bleibt für immer
in unserem Herzen zurück.

22. April 2009


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Hallo liebes Tierheim Team,

leider mussten wir heute nach langer Krankheit unseren ZANDOS einschläfern lassen. Er konnte zum Schluss kaum mehr laufen, und somit haben wir uns nach langer Überlegenung und Abwägung mit dem TA entschlossen ihn gehen zu lassen.

Er war ein klasse Kamerad, ein treuer Freund und wird immer in unserem Herzen bleiben. Anbei ein Bild, auf dem er wie immer um ein Leckerlie bittet.

Er hatte eine schöne Zeit, viel gelernt, und ich hoffe er passt auch weiterhin so gut auf uns auf wie er es immer getan hat, nur jetzt leider von oben.

Einen ganz lieben Gruss

Sabine und Andreas, in Gedanken mit Zandos


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Unser KURT, unser Tierheim-Kater, lebt nicht mehr!

Unfassbar, denn er gehörte einfach dazu. 4 Jahre lang!
Am 11. Januar 2009 wollte er zur Regenbogenbrücke… Es ging ganz schnell - akutes Nierenversagen –

Nie wieder wird er uns oder die Besucher vom Auto abholen und zum Haus begleiten.Nie wieder können wir sagen „Hallo Kurt“ oder „Tschüss Kurti“…
Unsere Blicke werden eine Zeit lang noch suchend über den Parkplatz streifen – und manchmal werden wir dich noch sehen…

Für Kurti

Gib mir dein Pfötchen,
ich werde es halten, wenn du mich brauchst,
ich werde es wärmen, wenn dir kalt ist.

Ich werde es streicheln,
wenn du krank bist und Trost brauchst,
aber ich werde es loslassen, wenn du frei sein willst…
Leb wohl!

Die Liebenden sind nie verloren!
Du lebst in unseren Herzen!

Rina (auch wenn sie es nicht gezeigt hat) und alle, die dich lieb hatten – und das sind sehr viele!


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TRACY wurde von uns mit 4 weiteren Katzen und 13 Hunden von einer „Tiersammlerin“ abgeholt.
Tracy hatte eine Bauchhöhlenschwangerschaft, die Welpen im Körper waren schon lange tot –
Sie wäre, dort, wo sie herkam, qualvoll gestorben!
Das einzige, was wir für sie tun konnten, war sie zu erlösen!

Du warst so lieb und so verschmust,
und doch musstest du Schweres leiden,
doch jetzt ist Frieden, Licht und Ruh,
so schmerzlich auch dein Scheiden.


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ARNI

Arni wurde völlig erschöpft in einem Keller im nördlichen Emsland gefunden. Die Bewohner brachten ihn zur Gemeinde, und diese wiederum zu uns ins Tierheim. Dank seiner Chipkennzeichnung konnten wir seinen Namen „Arnold“, seinen Geburtstag den 31. Mai 1997 und seine Herkunft in Belgien erfahren. Sein Besitzer war aber nicht mehr auffindbar. – Ausgesetzt? - Er lebte seit Juni 2007 bei uns im Tierheim.

Er war ein lebensfroher kleiner Kerl, der gerne schmuste, Leckerchen vertilgte und gerne spazieren ging, aber noch mehr liebte er das Auto fahren. Er hatte nur die „falsche“ Rasse, und niemand zeigte je Interesse an ihm.

Arni bekam Krebstumore am ganzen Körper. Sein Pfleger nahm ihn mit nach Hause und verwöhnte Arni nach Strich und Faden!! Er hatte noch eine schöne Zeit!

Am 6. Dezember 2008 hat der Krebs ihn besiegt! Wir erlösten ihn, und Arni schlief ganz friedlich und dankbar ein.

Wir werden diesen kleinen Mann mit den großen Augen nie vergessen!

 

Weinen die Augen,
hat die Seele einen Regenbogen!
Stirbt die Raupe,
lebt der Schmetterling!

 

 


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  Ein Tag

Der 4. November!
Nur ein Tag im Kalender?

Werd nie vergessen
wie Augen brechen,
der Kopf sackt zur Seite … - gleich …

Deine Muskeln werden weich – gleich –…
Gleich bist du gewesen,
du kleines Leben – gleich …

Gleich ist es vorbei!
Gleich bist du frei!

Wie ein Blatt im Wind – geschwind -
Lauf hinüber – wir sehen uns wieder!

Ich bleib zurück!
Schau auf den Kalender,
es ist schon der 5. November

Dort, wo ihr jetzt seid, seid ihr alle gewollt!


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FELIX

Leben sind wie Blätter,
die lautlos fallen.
All unsere Liebe vermag sie nicht zu halten!

Felix war ein Fundkater. Keiner weiß woher er kam und wohin er wollte. Er wurde uns Ende September ins Tierheim gebracht. Er liebte die Menschen, und wir mochten ihn sehr. Leider brach bei ihm ein bösartiger Nasentumor aus. Am 28. November 2008 begleiteten wir ihn zur Regenbogenbrücke.


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MAX

Der kleine alte MAX war nur kurze Zeit bei uns im Tierheim. 11 Tage - in denen wir ihn sehr lieb gewonnen haben. Er hatte Tumore im Darm, die sich, wie wir vermuten, durch den Stress der Abgabe, rasend vermehrten und aufbrachen.
Wir konnten ihm nicht mehr helfen. Max ging ganz ruhig am 13. September 2008 über die Regenbogenbrücke…

„Wenn sich unsere Blicke nicht mehr finden,
Freund, dann soll dir dieses Blatt verkünden,
dass die Freundschaft keinen Wechsel kennt.
Was sie kennt, sind der Entfernung Schmerzen,
aber kein Erkalten treuer Herzen
und kein Schicksal, welches Seelen trennt.“


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VICKY

Sehr geehrte Damen und Herren,

Im Jahr 2001 haben wir von Ihnen Vicky, schwarzer Riesenschnautzer-Briard-Mix, bekommen.

Am vergangenen Dienstag 05.08.08 ist sie nun, begleitet durch meine Frau und mich, auf ihrer Decke eingeschlafen. Bei ihr wurde eine schon fortgeschrittene Krebserkrankung festgestellt und wir wollten ihr ein langes Leiden ersparen.

Vicky war bis zu ihrem Tode ein lebensfroher Hund der uns viel Freude bereitet hat.


Wir werden sie nie vergessen.

Auf diesem Wege möchten wir Ihnen Danke sagen , dass wir diese schöne, leider viel zu kurze Zeit mit Vicky erleben durften.

Danke und viele guten Wünsche für Ihre Arbeit.

Marlen Krampe und Andreas Kümer
 


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FÜR ROCKY

Hundertausend Tränen vergossen, alle in das Meer der Liebe geflossen!
Wir können es immer noch nicht richtig fassen:
Am 03.04.2008 mußten wir Rocky über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
Wir verloren unseren geliebten Kusselkopp, unser Wölfchen, unseren Helden!

Rocky, Du warst ein Held - hast ohne Klagen auch Dein Leid ertragen, warst immer für uns da; hast nie gefordert, doch gern genommen: Liebe, Zuwendung und Deine geliebten Leckerchen! Durch Wiesen, Felder und Wälder bist Du mit uns gegangen - oft ein Stück voraus, ganz heiter; doch immer hast Du an der nächsten Ecke gestanden: gewartet, gefragt, wo geht es weiter?

Doch ich bin mir sicher: hinter der Regenbogenbrücke hast Du Sunny schon gefunden - vor fünf Jahren ist er voraus gegangen und nun könnt Ihr wieder gemeinsam Mäuse fangen! Wie hier in Euren guten Tagen, werdet Ihr nun dort die größten Mäusefanglöcher graben!

Mach' es gut alter Freund - wir vermissen Dich so sehr!!!

Marianne & Heinz Deupmann mit Fenja und Gina


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…UND DIE EINEN SIND IM SCHATTEN,
UND DIE ANDEREN SIND IM LICHT!
DIE IM LICHT, DIE SIEHT MAN,
DIE IM SCHATTEN SIEHT MAN NICHT!

TAREK, (er sollte wenigstens einen Namen haben)
ein Fundhund, ganz erbärmlich sah er aus. Nur 4 Stunden war er im Tierheim!
Wir hätten ihm so gerne geholfen… Unsere Tierärztin konnte ihn nur noch von seinen Leiden erlösen!
Wo hat er gelebt? Es müssen ihn doch in all den Jahren Menschen gesehen haben! Warum haben all diese Menschen weggeschaut? Diesem Hund hätten sie mit wenigen Worten alle seine Leiden ersparen können!
Tarek war ein alter Hund! Tarek konnte sich nicht wehren…
Schauen Sie bitte nie weg! Bringen Sie Tierquälerei zur Anzeige! Helfen Sie den Tieren, die schlechten Menschen ausgeliefert sind und unseren Schutz brauchen!

Wie sieht Liebe aus?
Liebe hat Hände, die mich streicheln und mir Futter geben.
Liebe hat Beine, die mit mir jeden Tag durch Wald und Wiesen laufen.
Liebe hat Ohren, die meine Seufzer und stummen Klagen hören.
Liebe hat Augen, die meine Not sehen.
Liebe begleitet mich überall hin, auch auf meinem letzten Weg.
Liebe vergisst mich nicht.
So sieht Liebe aus.

Der Hund Tarek hat Liebe wohl nie kennen gelernt! 13. Juni 2008

Hallo Frau Schaffron und Team!
Vielen Dank für Ihre lieben Worte zum Tod von Rocky! Ja, wir vermissen ihn sehr. Doch bei aller Trauer bin ich froh, daß er gelebt hat und daß er so gelebt hat, wie er gelebt hat: ich bin mir sicher, er war glücklich! Um so mehr hat mich die Geschichte von Tarek betroffen gemacht - und die Geschichte aller "Tareks", die wir nie kennenlernen werden. Es ist wirklich traurig, daß wir in einer Gesellschaft von "Wegschauern" leben. Es sollte in der Öffentlichkeit viel mehr bekannt gemacht werden, daß das Tierschutzgesetz im Grundgesetz (wenn auch längst noch nicht in ausreichendem Maß) verankert ist und daß Zuwiderhandlungen mit (m.E. auch noch nicht ausreichend drastischen) empfindlichen Strafen geahndet werden können. Viel mehr Menschen sollten die Augen öffnen und Anteil nehmen: so könnten viel mehr Quälereien zur Anzeige gebracht werden (vielleicht wissen viele auch nicht, daß solche Anzeigen vertraulich behandelt werden!?) und es könnte mehr leidenden Tieren geholfen werden. Die Menschen bräuchten nur ein wenig mehr Zivilchourage und Rückrat und könnten mit so wenig Einsatz sehr viel bewirken! Bleibt uns nur zu hoffen, daß das Bewußtsein für ein ebenbürtiges Miteinander von Mensch und Tier gestärkt wird. Wir werden jedenfalls weiter die Augen offen halten und im Rahmen unserer bescheidenen Möglichkeiten für alle "Tareks" bereit sein, vielleicht auch mal eine kleine Unannehmlichkeit in Kauf zu nehmen! Das Gefühl, einem Lebewesen (egal ob Mensch oder Tier) geholfen zu haben, entschädigt für ALLES!
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Kraft für die mit Sicherheit oft aufreibende Tierschutzarbeit und wünsche Ihnen dabei auch ganz viele Glücksmomente!
Mit freundlichem Gruß
Marianne Deupmann mit Heinz, Gina und Fenja


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LISSY und LARA

Es war Sonntag der 25. Mai als man uns Lissy, Lara und ihre zwei Geschwister ins Tierheim brachte, weil ihre Mutter gestorben war.
Sie waren erst 10 Tage alt, wogen durchschnittlich 240g und haben sich sofort in unser Herz geschlichen.
Da sie noch nicht ohne ihre Mutter überleben konnten, haben wir sie mehrmals am Tag und in der Nacht mit der Flasche gefüttert, ihnen den Bauch massiert, warm gehalten und mit ihnen gekuschelt.
Doch wir wussten, dass Welpen in diesem Alter nur geringe Chancen haben, den Kampf ums überleben ohne ihre Mutter zu gewinnen.
Wir haben alles versucht, doch am Freitag mussten wir von Lissy und Lara Abschied nehmen. Sie haben den Weg zur Regenbogenbrücke gewählt, wo ihre Mutter auf sie gewartet hat.
Wir tragen sie in unserem Herzen und werden sie nicht vergessen.

Carolin und Anja

 

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Vier kleine Seelen

Gefunden im Stroh – Mutter nirgendwo …
24 Stunden alt, die winzigen Körper schon ganz kalt.
In unseren Händen geborgen –
in unseren Händen gestorben.
Wir hätten so gerne gerettet, nun sind sie auf Rosen gebettet!
Tränen für die kleinen Seelen - keiner hat’s gesehen…

4 Steine – ganz kleine – Gute Reise!

22. Mai 2008


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BIBI
Bibi kam im Juni 2007 zu uns. Woher sie kam, wohin sie wollte… Wir wissen es nicht! Bibi war 300 Tage bei uns im Tierheim.

Ihr Herz wollte nicht mehr schlagen, wir konnten für sie nichts mehr tun – nur helfen, es ihr leicht zu machen!

Sie starb am 8. April 2008.

300 Tage vermisste sie keiner, - wir vermissen sie schon nach einem Tag!


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IMO

Es weiß ja keiner, der es nicht erlebt,
wie es ist, wenn einer die Flügel hebt
und leise, leise sich auf die letzte Reise macht.
Es weiß ja keiner, dem es nicht geschah,
wie es ist, wenn einer nun nicht mehr da,
wenn leer die Stätte von dem,
den man hätte noch so gerne nah.
Ihr, die ihr uns so geliebt habt,
seht nicht auf das Leben, das wir beendet haben,
sondern auf das, welches wir nun beginnen.

Imo, wir haben um dich gekämpft, doch die trauer um Laika und die Einsamkeit nach einem gemeinsamen Leben war einfach stärker. Die Krankheit hat an dir gezehrt, du hast dich einfach aufgegeben. Du hattest keine Kraft mehr zum Kämpfen.

Imo, unsere Kuschelstunden werden mir fehlen, wir alle werden dich nie vergessen!


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